Wieviel kostet eine Homepage? Faktoren zur Berechnung

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Eine der am meisten gestellten Fragen allgemein ist die Frage nach den Homepage Kosten.

Für eine Homepage jeder Art fallen Erstellungskosten und Folgekosten an. Egal ob Website, Web Shop, Web Visitenkarte, Landingpage oder Salespage: Woraus setzen sich die Homepage Kosten zusammen?

Was kostet eine Webseite?
Pauschal kann man sagen, dass Homepage Kosten nicht pauschal sein können.

Faktoren, die den Preis bestimmten, gibt es sehr viele (durchaus 200).
Die Preisgestaltung kann auf der Basis verschiedener Anätze erfolgen:

  • Stunden Abrechnung „exakt“ nach Aufwand
  • Pauschale für alles nach Schätzung
  • Homepage Kosten willkürlich festgesetzt
  • Festsetzung aufgrund einer bestimmten Nachfrage
  • Misch Kalkulation bestehend aus einer Pauschalen plus Abrechnung nach Stunden
  • Freundschaftspreis ohne eine nachvollziehbare Zeit/Aufwands-Basis

Wahrheit und Dichtung über Preise und Homepage Kosten

Die Wahrheit ist, dass selbst Profis oft nicht genau wissen, wie sie die Homepage Kosten berechnen müssen, können und dürfen. Auch das Konkurrenz Angebot und die allgemeine Nachfrage mischen sich ein und stören die eigene Ideal-Kalkulation. in einem Haifischbecken voller Agenturen und Webdesigner wird es zu einem gewissen Preisverfall kommen trotz hervorragender Leistungen. Für Kunden könnte es sich lohnen nach dem Motto: „Wenn sich zwei…“, eine Ausschreibung zu machen und klipp und klar zu benennen, was sie möchten. Je klarer die Ausschreibung ist, desto besser kann ein Anbieter kalkulieren, einfach schätzen oder schlicht einen Preis bestimmen (siehe oben, Basis zur Preisfindung).

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sein werden.

Wenn viele um wenige buhlen

Wenn viele Anbieter um wenige Kunden buhlen, freut sich der Kunde. Das senkt die Homepage Kosten leider nur bis zu einem bestimmten Grad, weil folgende Effekte eintreten, wenn viele Anbieter sich gegenseitig unterbieten:

  1. je niedriger die Einnahmen für einen Anbieter sind, desto weniger kann er faktisch dafür liefern, wenn er nicht Konkurs gehen will
  2. mit spitzem Bleistift den Preis berechnet, bleibt dem Anbieter weniger Luft für Zugeständnisse und Extras
  3. je näher der Anbieter der 0 Euro Gewinn Grenze komm, desto unmotivierter ist er
  4. je weniger der Anbieter für seine Arbeit bekommt, desto schlechter wird meist das Ergebnis (Ausnahmen bestätigen die Regek)

Wer als Anbieter über den Preis in einen Markt eintritt, geht auch wieder über den Preis!

Falls ein Anbieter meint, es sei eine gute Strategie, die Konkurrenten stets zu unterbieten, der wird eines Tages auch von jemandem unterboten und fliegt selber raus aus dem Karussell. Es ist viele schlauer, die eigene Leistungen zu verbessern. Das Preisniveau nicht senken!

Niedrige Preise aus der Sicht des Kunden

Falls ein Kunde denkt, er hat ein super Schnäppchen gemacht, weil er mehrere Anbieter hat kämpfen lassen, der könnte am Ende noch sauber ‚draufzahlen. Niemand hat etwas zu verschenken. Falls die Webseite eines Tages erweitert wird, könnte sich herausstellen, dass es nicht möglich ist oder eben nur mit höheren Kosten. Warum? Vielleicht hat der Anbieter eine seltene, wenig verbreitete Methode für die Umsetzung der Webseite gewählt und eine Erweiterung fällt kompliziert aus und verschlingt Einarbeitungszeit.

Zum Verständnis: Ein Vergleich – billige Anschaffung, teure Folgekosten

Vergleichbar ist das mit modernen Autos: für unter 10.000 € kann man schon einige Wagen kaufen, die ziemlich voll ausgestattet erscheinen. Die ersten 3 Jahre erfüllen sie ihren Zweck und der Kunde ist zufrieden. Dann aber braucht man dieses oder jenes Teil oder ein selteneres Teil wird im 4. oder 5. jahr benötigt. Hier fängt das Drama an, denn bei ganz vielen Herstellern wird am Lager gespart und eine Politik der Kurzlebigkeit hält Einzug in die Direktiven. Das bedeutet, dass moderne, sehr günstige Autos nach der Garantiezeit praktisch nur mit den gängigsten Verschleiß- und Ersatzteilen versorgt werden. Oder Teile sind extrem teuer. Fazit: Billiges Auto, teure Reparaturen und Teile. Übertragen auf Websites gilt Ähnliches.

Übertragen auf Website Agenturen oder Freelancer bedeutet das unter Umständen:

  • sehr günstiger Preis für das Website Komplettpaket eines Anbieters A, aber teure Nacharbeiten, wenn ein anderer Anbieter B die Webseite fortschreiben soll. Der Grund: Anbieter A muss automatisieren und alles standardisieren, was er hat, um profitabel zu bleiben. Das bedeutet, er setzt vielleicht Web Baukästen ein (von denen manche schnell veralten), verwendet proprietäre Systeme (nicht kompatible und eigenwillige Systeme) oder er hält an einem eigenen „Vorliebe-CMS“ fest, das allerdings nur mehr von wenigen anderen Anbietern und Freelancern verwendet wird.

Hol-Gebot für Kunden und Bringpflicht für Agenturen und Freelancer

Im Grunde ganz einleuchtend, dass Anbieter über alles informieren sollten, was sie zu einem Preis X anbieten. Was genau gehört dazu und was nicht. Wo ist die Abgrenzung? Wahr ist, dass viele Anbieter alles kommunizieren aber die Kunden am Ende nicht verstehen, was sie bekommen. Sie verstehen die Technologie nicht und können weder abgrenzen noch Angebote seriös vergleichen. Kunden fragen häufig nicht genau nach, was sie bekommen werden und Anbieter sind oft genug faul genug, nicht alles zu nennen, was im Preis drinnen ist und wo eben die magische Grenze erreicht ist. Man lässt es beiderseits darauf ankommen. Aber als Kunde muss man unbedingt nachfragen! Nicht selten wird gestritten. So steigen die effektiven Homepage Kosten weiter.

Ungünstige Preis und Leistung Kombinationen

Es gibt rund fünf gängige Fälle von Kombinationen aus Preis und Leistung. Als Kunde den besten Fall zu treffen, ist schwierig oder unmöglich. Erst mit steigender Sach- und Fachkompetenz wird es möglich, Übervorteilung zu erkennen:

  1. vergleichsweise hoher Preis und unerreicht hohe Qualität und Leistung (5 Sterne Premium Anbieter)
  2. vergleichsweise hoher Preis und wenig Leistung (Blender, Amerikanische Modelle)
  3. moderater Preis und gute Leistung (Alltags- und etablierte Gebrauchsqualität, Status Quo Anbieter)
  4. niedriger Preis bei hoher Qualität und Leistung (Markt Neueinsteiger, Idealisten)
  5. sehr niedriger Preis und bescheidene Qualität (Anfänger, Hobbyisten, Gelegenheitswebmaster)

Preis Referenzrahmen und die goldene Mitte?

Die meisten Kunden bewegen sich im Bereich des moderaten Preises bei guter Leistung. Grenzen sind fließend. Homepage Kosten dadurch auch. Man lässt sich gern drei Angebote kommen. Der Teuerste kommt nicht in Frage, der billigste auch oft nicht, sondern der Anbieter im Preis Mittelfeld. Das hat vor allem mit einem psychologischen Grund zu tun: Der Referenzrahmen wird durch den oberen und unteren Grenzpreis definiert.  Nun glaubt der Kunde, mit dem mittleren Preis/Leistungsangebot die beste Wahl gemacht zu haben. Das ist zunächst einmal Fakt. Ob der mittlere Preis mit der dafür erhaltenen Leistung wirklich eine gute Wahl ist, steht auf einem anderen Blatt.

Gibt es den besten Anbieter bei möglichst geringen Homepage Kosten?

Natürlich behauptet fast jeder Anbieter, der Beste (beachte UWG!) zu sein – und wenn er es denn im Superlativ nicht schreiben darf, so denken es eben viele Anbieter und strahlen mit diesem Gedanken eine gewisse Arroganz aus. Kunden merken das aber früher oder später, wenn ein Anbieter nicht halten kann, was er versprach. Fakt ist, dass die Web Technologien so umfassend und zahlreich sind, dass einer allein kaum alles abdeckt. Jeder Anbieter hat bestimmte Stärken und Präferenzen (siehe dazu auch meine Checkliste für die Auswahl der geeigneten Webdesign Agentur).

Die Homepage Kosten nach der Fertigstellung der Erstseite

Keine Webseite bleibt dauerhaft so, wie sie ist. Wahr ist, dass die meisten Webseiten sich sogar ständig verändert. Entweder, weil die Betreiber das wollen oder weil sie müssen. Die einen schreiben täglich Blog Artikel und wollen stets neuen und aktuellen Inhalt veröffentlichen, andere müssen Paragraphen ändern und Texte korrigieren, wenn sie im Rechtsumfeld arbeiten. Wer einen Shop hat, wird ständig Artikel ändern und wer ein Restaurant hat, wird die Speisekarte aktualisieren oder ein Buchungssystem pflegen.

Es ist eine ganz große Forderung von allen Seiten, dass Änderungen stets schnell gemacht werden können und wenig kosten. Der Anbieter möchte den Pflege- und Service Aufwand gering halten, weil er eher an weiteren neuen Projekten arbeiten möchte und muss. Der Kunde möchte seine Ressourcen nicht verplempern mit Website Wartungen, die ihn Zeit kosten aber kein Geld einbringen.

Fortschreibung der Website und wer macht was?

Die Homepage Kosten werden auch langfristig bedeutsam. Wird viel geändert und ständig kommen neue Inhalte hinzu? Nachdem die neue Seite endlich online ist, wird es in der Regel nicht lange dauern, bis die ersten Änderungen auf dem Plan stehen. Falls vom Ersteller ein Content Management System verwendet wurde, sind die Änderungen meist schnell erledigt. Der Ablauf der Änderung an sich ist einfach aber man muss ihn einfach erst kennen. Man loggt sich in das Backend ein, wählt die betreffende Inhalt Seite und ändert dann den Inhalt. Soviel zur Theorie. Kunden übersehen meistens, dass sie das CMS System zuerst lernen müssen, bevor sie das Editieren beginnen können.

Kunden sind gut beraten, vor der Beauftragung Ihrer Webseite folgendes mit dem Anbieter zu klären:

  1. Wer macht Korrekturen in den Texten der einzelnen Unterseiten?
  2. Welche Kenntnisse sind erforderlich zum Ändern der Inhalte?
  3. Wo werden neue neue Bilder beschafft und wer lädt sie auf die Webseite?
  4. Wer bearbeitet Bilder so, dass sie online auf der Webseite verwendet werden können?
  5. Wer baut neue Inhalte zu einem stimmigen Gesamtbild zusammen?
  6. Ist es möglich, neue Layouts für Inhalte zu erstellen?
  7. Wer kann – falls überhaupt vorgesehen – neue Layouts erstellen?
  8. Welche Grundkenntnisse sind für die Webseitenbedienung des Backends erforderlich?

Jede „Bewegung“ verursacht Kosten…

Bedenken Sie, dass jeder Handgriff an der Website Zeit und damit Geld kostet. Niemand hat wie gesagt etwas zu verschenken. Es erscheint aufwändig, sich über alles das zu informieren. Es führt jedoch kein Weg an Recherchen vorbei. Sie haben ein Hol-Gebot. Sie müssen den Anbietern die richtigen Fragen stellen, damit sie das Beste für ihr Geld bekommen. Anbieter können gar nicht wissen, was ein Kunde bereits weiß und was er nicht weiß. Anbieter müssen die Homepage Kosten einem Katalog von verständlichen Leistungen gegenüber stellen.

Nachdem also klar ist, dass so viele Faktoren den letztendlichen Preis beeinflussen, setzt sich der Gesamtpreis einer Webseite aus ein paar Hauptleistungen zusammen:

  • Ersterstellung: Aufbau aller Seiten, Menü, Struktur, Bildbearbeitung, Grafik, Design, Texte aufbereiten, schreiben u.s.w.
  • Übergabe und Einweisung: How to…: Bedienung des CMS, Login Prozesse, Inhalte Überarbeitung, neuer Inhalt u.s.w.
  • Service Kosten: Nachbetreuung, Reparaturen, Updates, Erweiterungen, Ausbau u.s.w.

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Wieviel kostet denn nun was?

Die Frage lässt sich leider immer noch nicht klar beantworten! Nochmals müssen wir ein paar Faktoren beleuchten, um dem Preisgefüge ein Stück näher zu kommen. Einfache Dinge, die auf der Hand liegen, sind folgende:

  • Gesamtumfang des Inhalts, der verarbeitete werden soll (evtl. Normseite Text als Referenz)
  • Anzahl der zu verarbeitenden Bilder
  • Zeitraum der Bearbeitung
  • Art der Webseite: Shop, Web Visitenkarte, Repräsentation/Firmenhomepage, Vereinsseite u.s.w.
  • Anzahl der Ansprechpartner, Kommunikationswege

Je größer die Firma ist und je mehr Leute irgendwie an der Fertigstellung der Webseite beteiligt sind, desto komplizierter kann es für eine Agentur oder einen Freelancer in der Praxis werden. Zahllose Abstimmungen, viele Treffen vor Ort, Änderungen der Änderungen, ständig neue Parameter, wechselnde Ansprechpartner. Wenn abzusehen ist, dass das Projektmanagement zum Flaschenhals wird, kann ein Anbieter durchaus 30% bis 50% auf den Grundpreis aufschlagen oder die Zusatzzeiten mit Stunden Aufschlägen extra berechnen.

Wie kommt das Quellmaterial vom Kunden zur/zum Webagentur/Freelancer?

Viele Kunden und genau so viele Anbieter unterschätzen regelmäßig, wieviel Zeit dafür verschwendet wird, Material x-fach zu senden, zuzuordnen, mehrmals anfassen zu müssen, zu sortieren, zu strukturieren, zu korrigieren u.s.w. Diese Fragen stellen sich eher Webagenturen und Freelancer aber auch Kunden sollten darüber nachdenken, was sie an Material haben, ob es vollständig ist und wie sie es bereit stellen wollen.

  • unsortierte Texte oder fertiger Text Content in der richtigen Reihenfolge bzw. strukturiert
  • Inhalte fertig bearbeitet oder im Rohzustand (z. b. bei Bildern und Texten)
  • Grafik des Logos liegt als digitale Reinzeichnung vor?
  • Quellmaterial kommt in einer Lieferung, sortiert, gekennzeichnet und frei gegeben – oder in Teilen, unstrukturiert und unvollständig?
  • Urheberrechte am Material sind vorhanden oder ist Erlaubnis Dritter erforderlich?

Urheberrechte an Designs – Art Buyout treibt Homepage Kosten in die Höhe?

Was passiert eigentlich, wenn ein Website Eigentümer die Agentur wechseln möchte oder es sich mit seinem Freelancer irgendwie verscherzt hat (was meist keine gute Idee ist)? Kann der Kunde einfach wechseln und die Webseite vielleicht auch zu einem anderen Hoster umziehen? Weitere Fragen sollten Kunden (Website Auftraggeber) der Agenturen oder dem Freelancer stellen. Es gibt ein paar „schwarze Schafe“ auf dem Website Markt, vor denen ich nur warnen kann. Damit ich mir hier rechtlich keinen Schiefer einziehe, werde ich derlei Warnungen nur unter vier Augen mitteilen. Ich sage nur: Halten Sie sich fern von Firmen nach amerikanischem Modell: Viel versprechen, wenig halten! Es gibt ganz konkret eben solche Firmen, die bundesweit agieren und die mit zweifelhaften Methoden versuchen, Website Kunden mit langjährigen Verträgen anzuketten und finanziell auszunehmen. Erfreulicherweise spielen sie im Augsburger Ranking keine Rolle – sie wurden von Google herabgestuft und auf hintere Platze verbannt.

Zurück zum Thema: Fragen von Website Kunden an Agenturen oder ein genauer Blick in die AGB oder die Verträge:

  • Wem gehört das Design der Webseite? Also: Wer hat die Urheberrechte daran?
  • Wurden Nutzungsrechte am Design erteilt, wenn ja: In welchem Umfang?
  • ist ein Art Buyout vorgesehen und wenn ja, was kostet das?
  • Wer macht – falls vorgesehen – einen Anbieter/Providerumzug? Was kostet das?
  • gibt es eine Vertragsbindung? Wie und wer kann unter welchen Bedingungen kündigen? Welche Kosten sind damit verbunden?

Vielen Website Betreibern ist nicht bewusst, dass ihnen die Designs ihrer Webseiten nicht gehören. Erst bei Streitigkeiten kommt das an’s Licht und dann ist Ärger vorprogrammiert.

Probleme beim Vergleich von Angeboten von Website Anbietern, also von Agenturen und Freelancern

Möchten Sie Angebote verschiedener Webagenturen oder Freelancer vergleichen, müssen Sie zuerst vergleichbare Faktoren finden. Sie können nicht Äpfel mit Birnen vergleichen – wobei genau das häufig gemacht wird. Oft wird als Berechnungskriterium die maximale Anzahl von Seiten angegeben. Das macht aus meiner Sicht aber überhaupt keinen Sinn. Erstens hat der durchschnittliche Kunde einfach eine bestimmte Menge an Seiten zu füllen, bis seine Produkte und Leistungen ausreichend gut dargestellt sind. Dabei interessiert es den späteren Website Besitzer anfangs nur, dass eben alles untergebracht wird, egal, wie viele Seiten dabei heraus kommen. Die Agentur verbeißt sich aber oft an irgend welchen max. Seitenzahlen oder max. Unterseiten. Wie lang dürfen die denn sein? Ungeklärt, meist.

Praktisch beliebig viele Unterseiten im CMS definierbar

Sie sollten wissen, dass Sie innerhalb der CMS Struktur mit ein paar Klicks neue Unterseiten erstellen können. Selbst der Einbau im Menü ist keine große Sache. Ich verzichte zum Beispiel auf die Angabe von Unterseiten Höchstgrenzen bei der Kalkulation – macht keinen Sinn. Die vollständige Seite des Kunden ist das Ziel und nicht irgend welche sinnlos gesteckten Grenzen. Mit WordPress können – wenn man will – 1 Mio. Unterseiten erstellt werden, wenn man den passenden Inhalt hat. Viel besser ist der Fokus auf vollständigem Material. Der Website Kunde soll es vorher in Ruhe vorbereiten. So ist das Handling später auch großen Mengen Text relativ einfach. Ob da nun 20 oder 100 Unterseiten dabei heraus kommen, spielt dann eine untergeordnete Rolle.

Weitere Faktoren zum Vergleich von Anbieter Leistungen könnten sein:

  • maximale Anzahl von Unterseiten versus keine Nennung oder praktisch beliebige Anzahl
  • Höchstzahl von Bildern versus Pauschale für die Grafikbearbeitung
  • statische Programmierung versus Content Management System (CMS)
  • Abrechnung nach einer bestimmten Stundenanzahl versus Pauschalbetrag?
  • Interaktive Inhalte, z. B. Formulare versus statische Seiten ohne Interaktion
  • Service Kosten monatlich fest versus nach Zuruf oder flexibel?
  • Kommunikationskosten versus beliebige Treffen, Telefonate oder Chat?
  • enthaltene Zusatzleistungen versus „alles ist extra“?
  • abgestufte Website Pakete mit Wahlleistungen versus fixes Individualangebot

Der Pauschalpreis: Meine Empfehlung für Kunden, die ruhig schlafen wollen bei der Frage „Wie hoch sind die Homepage Kosten“?

Jeder möchte Kalkulieren in der Art, dass unter dem Strich etwas hängen bleibt. Der Website Kunde möchte möglichst wenig Zeit  mit der Website Erstellung verbringen, weil er Besseres zu tun hat oder schlicht kein Wissen oder keine Lust. Für ihn ist ein Pauschalbetrag die angenehmste Variante. Egal, wie lange die Agentur oder der Freelancer schafft, es bleibt beim Pauschalpreis. Bei Pauschalen liegt das Risiko in der Regel beim Anbieter, denn er kann oft nicht abschätzen, wieviel Arbeit er mit einem Kunden tatsächlich hat. Unvorhersehbare Loops (Extra Entwürfe) bei der Designfindung verzerren die Berechnung erheblich. Auch schlecht vorbereitete Inhalte sind ein Zeitproblem. Die Bezeichnung „Zumutung“ ist da noch geschmeichelt.

Bei Pauschalpreis Modellen müssen beide Partner am selben Strang ziehen

Sie sollten als Kunde also auch bestimmte Voraussetzungen haben, damit die Pauschale nicht zum Fiasko wird. Wenn der Dienstleister einmal gefrustet ist – und seine Schmerzgrenze liegt ohnehin durch viel Erfahrung schon hoch genug – haben Sie auch als Kunde ein Problem. Irgendwann macht auch ein Anbieter/Agentur die Schotten dicht und rechnet ab. Sie müssen als Kunde also am selben Seil ziehen, sonst wird das mit der Preispauschalen ein Eigentor.

  • Wenn Sie als Kunde alle Regeln und Vorgaben des Anbieters/ der Agentur einhalten können im Rahmen einen Paketangebots, wählen Sie im Interesse aller gern ein Angebot mit Pauschale!
  • Haben Sie als Kunde kein sauber vorbereitetes Material, unklare Vorstellungen oder keine genaue Vorstellung, was Sie wollen, wird in der Regel schon der Anbieter von sich aus vorsichtiger und schlägt möglicherweise ein Stufenmodell vor, das nach Zeit abgerechnet wird, wenn:
    • der Anbieter unsicher ist, ob er mit Ihnen im vereinbarten Zeitrahmen arbeiten kann
    • nicht abschätzen kann, wieviel Arbeit er insgesamt mit Ihnen hat
    • sonstige „weiche“ Faktoren das Pauschalmodell zum Risiko für ihn machen

Homepage Kosen nach Stunden berechnet

Meine Empfehlung für Kunden, bei denen das Budget eine untergeordnete Rolle spielt und wenn ein bestimmtes Resultat angestrebt wird, das im Vorfeld nicht kalkuliert werden kann. Sie könnten als Website Kunde mit speziellen Wünschen oder Eigenschaften folgende Faktoren bedenken.

Es wird besser nach Stunden abgerechnet, wenn…

  • die Anzahl der verbrauchten Stunden des Freelancers/ der Agentur kaum eine Rolle spielt
  • Sie auch kleine Schritte mitbestimmen wollen
  • das Zeitfenster groß genug z. B. für viele Unterbrechungen ist
  • der Gesamtaufwand nur schwer abschätzbar ist
  • der Inhalt und das Design immer wieder geändert werden müsste
  • ein bestimmter Besucher Traffic erreicht werden soll (reicht weit in Online Marketing Aktionen hinein)
  • eine bestimmte Suchmaschinenposition angestrebt wird (hier wird es schnell sehr komplex)
  • eine bestimmte Funktion programmiert werden muss
  • Zusatzarbeiten, wie Texte schreiben (vom Freelancer/der Agentur)
  • weitere Inhalte hinzukommen sollen, die Anfangs nicht bekannt waren aber erwartet wurden
  • weitere Arbeiten erwartet werden, die anfangs noch nicht genau benannt werden können

Kein Ende in Sicht bei den Faktoren der Homepage Kosten?

Sie sehen, es gibt schier unendlich viele Faktoren, die zur Berechnung der Homepage Kosten heran gezogen werden könnten. Wenn Ihnen hier der Kopf raucht und Sie sich fragen, wie ein Freelancer all das überhaupt unter einen Hut bekommt: Seien Sie beruhigt! Die meisten Agenturen und Freelancer machen ihre Preise zum großen Teil aus dem Bauch heraus. Ja, Sie lesen richtig. Sie bilden den Preis nach einer Hand voll Kriterien. Anbieter fragen sich z. B. diese Fragen:

  • Wie viel Umsatz und Gewinn wollen sie schlicht machen?
    (von verdienen ist hier nicht die Rede, sondern von „machen“)
  • Wie viel Geld verlangt die vergleichbare Konkurrenz?
  • Wo liegt der Markt Durchschnittspreis?
  • Wie viel ist der Kunde bereit, zu zahlen?
  • Welchen Preis erwartet der Kunde?
  • Welcher Preis ist gefühlt maximal möglich?
  • Wie hoch waren die Preise in der Vergangenheit?
  • Preistrend rauf oder runter?
  • Angebot höher oder niedriger als (lokale und reale) Nachfrage?

Noch ein paar Zahlen zur Berechnung der Homepage Kosten

Vielleicht bekommen Sie ein besseres Verständnis für die Kosten einer Website, wenn Sie sich vorstellen, wie lange Sie selber unter idealen Bedingungen brauchen würden. Sie nutzen ein Angebot eines Hosters, der Ihnen Speicher, Email und das technische Umfeld bietet. Sie zahlen bei Strato oder 1&1 oder anderen vergleichbaren Anbietern 4 bis 6 Euro pro Monat. Der Rest ist also Ihre Arbeit: Das Konzept, das Design, Formatierung, Strukur, Verlinkung, Bildbearbeitung, Texte einpflegen u.s.w. Sie benötigen eine Menge Know How über das Web, seine Standards, HTML Code, Marketing u.v.a.

Angenommen, Sie investieren 50 Stunden in den Aufbau Ihrer eigenen Website. Mit einem Brutto Stundenlohn von, sagen wir, 45 Euro. Das ergibt dann 2.250 Euro. Sind Sie sich das Wert? Ich sehe Sie nickend.

Jetzt verschieben wir einfach die Zeit auf einen Freelancer oder eine Agentur. Sie selber investieren nur noch ein paar Stunden für Besprechungen, Datenübergabe und Vorbereitungen. Die Erstellungszeit und das Know How tauschen Sie mit dem Freelancer gegen Ihr Geld. Sie investieren also rund 2.000 Euro und bekommen eine voll ausgestattete Website.

Übersicht der gängigen Preise, typische Homepage Kosten

Die folgenden Preise stammen aus der Gegenwart. Sie sind weder verbindlich, noch vollständig. Nach oben gibt es bekanntlich keine Grenzen. Die folgende Liste berücksichtigt keine Industriebetriebe, keine größeren staatlichen Stellen oder Organisationen größeren Ausmaßes.

  • Einfache Web Visitenkarte: 250,00
  • Premium Web Visitenkarte: 400,00 bis 600,00
  • einfache, statische Webseite ohne Interaktivität: 350,00 bis 600,00
    (ohne Formulare, ohne Datenbank, ohne CMS)
  • statische Webseite mit Interaktivität:  ab 500,00
  • CMS unterstützte Webseite: ab 600,00
  • Vereinsseite mit Mitgliederverwaltung, Listen, Video etc.: ab 3.000,00
  • Firmenwebseite Handwerksbetrieb: ab 2.500 €
  • Gemeindeseite: ab 4.000,00
  • Firmenwebseite KMU: ab 6.000,00
  • Landingpage Design ohne Intelligenz, ohne Inhalt mit kompletter Struktur: ab 600,00 €
  • Landingpage Design mit Intelligenz, mit Inhalt und kompletter Struktur: ab 1.000,00 €
    (automatische Anpassung bestimmter Komponenten je nach Programmierung)
  • Squeezepage mit Adressspeicherung/Weiterleitung: ab 600,00 €
  • Salespage mit Salesletter, Video, Kaufabwicklung, Faktutierung, Produktauslieferung: ab 3.500,00 €
  • Homepage mit integriertem Shop, Blog und extra Onepager Produktseiten,
    DE, WordPress, inkl. 20 eingepflegte Artikel: ab 4.000,00 €
    (rechtssichere Texte)

Die Angaben beruhen auf eigenen Preisen, Preisen von Kollegen oder aus den Angeboten von Freelancern oder Agenturen. Während Preise für reines Hosting weiter fallen bzw. die Leistungen immer mehr ausgebaut werden, bleiben die Preise für Webdesign und Homepage Entwicklung weitgehend stabil. Immer bessere CMS Systeme machen eine bisher teure Zusatzprogrammierung überflüssig. Gutes Know How und gutes Design werden gut bezahlt.

Berechnen der Website Kosten mit Formular Berechnung

Eine sehr gute Möglichkeit zur Berechung der Homepage Kosten oder des gesamten Projekts ist das Online Formular zur Berechnung auf der Basis so ziemlich aller Faktoren:

  • http://www.webkalkulator.com/kostenrechner

 

AL – Jan2017

Homepage Kosten

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